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Aktualisiert (Mittwoch, den 23. November 2011 um 21:53 Uhr)

 

Ergebnisse

Freitag, 19. August 2011
14:00   Spiel 1 Wacker Thun : TSV Hannover-Burgdorf 22:29
16:00 Spiel 2 Aarhus Handbold : US Ivry 33:27
18:30   Spiel 3 HSG Nordhorn-Lingen : SZKC Odorhei 27:22
20:30 Spiel 4 A1 Bregenz : MKS Zaglebie Lubin 25:22
Samstag, 20. August 2011
12:00   Spiel 5 SZKC Odorhei : MKS Zaglebie Lubin 34:27
14:00 Halbfinale 1 HSG Nordhorn-Lingen : A1 Bregenz 24:36
18:00   Spiel 6 Wacker Thun : US Ivry 23:27
20:00 Halbfinale 2 TSV Hannover-Burgdorf : Aarhus Handbold 33:34
Sonntag, 21. August 2011
10:00   Spiel um Platz 7 MKS Zaglebie Lubin : Wacker Thun 27:28
12:00 Spiel um Platz 5 SZKC Odorhei : US Ivry 31:30 n7m
14:30   Spiel um Platz 3 HSG Nordhorn-Lingen : TSV Hannover-Burgdorf 27:35
16:30 Finale A1 Bregenz : Aarhus Handbold 24:28

 

Hannover besiegt Nordhorn, Aarhus wird Turniersieger

Der Pokal geht nach Dänemark. Im Finale des dritten Schindler-Cups besiegte Aarhus Handbold den österreichischen Serienmeister A1 Bregenz verdient mit 28:24. Im kleinen Finale zwischen dem TSV Hannover-Burgdorf und der HSG Nordhorn-Lingen blieb die Überraschung indes aus. Der favorisierte Bundesligist setzte sich mit 35:27 gegen den Zweitligisten durch.

 

Das deutsche Duell im kleinen Finale war relativ früh entschieden. Zur Halbzeit stand es bereits 18:12 für die Hannoveraner und obwohl eine Schwächephase in der zweiten Halbzeit bei der HSG noch kurzzeitig Hoffnung aufkommen ließ – die Nordhorner kämpften sich von 19:26 auf 25:28 heran -, verteidigte der Bundesligist letztendlich seinen Vorsprung. Der Endstand von 35:27 ist aus Sicht des Hannoveraner Trainers Christopher Nordmeyer verdient: „Wir haben ein gutes Spiel in Angriff und Abwehr gezeigt. Ich bin sehr zufrieden.“ Bester Torschütze des Bundesligisten war abermals Linksaußen Lars Lehnhoff mit sieben Treffern, der mit insgesamt 27 Toren Torschützenkönig des Turniers wurde. „Mir gefallen immer alle meine Spieler“, lobt Nordmeyer augenzwinkernd. „.Nach diesem Spiel muss ich aber besonders unsere Kreisläufer Vignir Svavarsson und Mario Clößner hervorheben.“

Der HSG fehlte es gegen den höherklassigen Gegner an Kraft und Dynamik. „Der Klassenunterschied war deutlich zu sehen“, stellte HSG-Trainer Heiner Bültmann fest. „Doch trotzdem bin ich zufrieden, denn wir haben unsere Aufgabe erfüllt und besser gespielt als gestern.“ Dem schließt sich Rückraumspieler Jens Wiese, mit sieben Treffern Haupttorschütze seiner Mannschaft, an: „Am Ende war das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch, aber wir haben uns gut präsentiert.“ Neben Wiese bestach abermals Torhüter Björn Buhrmester mit starken Paraden.

 

Im großen Finale bezwang Aarhus Handbold vor den Augen von rund 400 Zuschauern A1 Bregenz mit 28:24 (12:13). Es war ein hochklassiges Spiel, hart umkämpft und körperbetont. Aufreger der Partie war das Foul an Bregenz-Rechtsaußen Marian Klopcic kurz vor der Pause. Der österreichische Nationalspieler wurde im Gegenstoß gefoult, das Schiedsrichtergespann Hohlwein/Michalzik zeigte Jakob Thoustrup dafür die Rote Karte. Den folgenden Siebenmeter verwandelten die Bregenzer sicher und gingen so mit einer knappen Führung in die Pause. Doch in der zweiten Halbzeit drehte der dänische Supercup-Teilnehmer das Spiel und verteidigte souverän die Führung. In den letzten Minuten versuchten die Bregenzer den Ausgleich zu erzwingen, doch durch überhastete Torabschlüsse machten sie sich das Leben selbst schwer, eine in ihren Augen diskussionswürdige Rote Karte schwächte das Team von Trainer Martin Liptak zusätzlich. Der Endstand von 28:24 für Aarhus war letztendlich verdient, doch der dänische Trainer Erik Veje Rasmussen zeigte sich unbeeindruckt von der Leistung seiner Mannschaft: „Ich bin nicht sehr zufrieden; wir waren im Angriffsspiel zu unbeweglich. Ich bin aber natürlich trotzdem froh, dass wir gewonnen haben.“ Glücklicher war Kreisläufer Frederic Pettersson: „Ich war unsicher, was uns hier erwartet, aber es war ein sehr schönes Turnier und ich bin glücklich, dass wir gewonnen haben.“ Die unterlegenen Bregenzer präsentierten sich als gute Verlierer. Rückraumspieler Markus Wagesreiter: „Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, aber Aarhus ist eine Spitzenmannschaft. Wir haben immerhin gezeigt, dass wir mithalten können.“

 

Den fünften Platz erkämpfte sich SZKC Oderhei mit einem Sieg über US Ivry. Der rumänische Vizemeister gewann im Siebenmeterwerfen mit 31:30 (Endstand nach 60 Minuten: 27:27). „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und waren nur die letzten 15 Minuten etwas unkonzentriert“, ist Andrei Mihalcea glücklich über den Sieg. Der flinke Außenspieler traf gegen die Franzosen sechs Mal und verwandelte im Siebenmeterwerfen den entscheidenden Wurf. „Ich habe nur daran gedacht, den Torwart zu bezwingen, damit die Mannschaft gewinnt“, grinste der rumänische Nationalspieler. „Es war unser erstes Turnier auf einem solchen internationalen Niveau und es hat uns gut gefallen. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wiederkommen dürfen.“

 

Im Spiel um Platz 7 gewann Wacker Thun verdient mit 28:27 (15:13) gegen MKS Zaglebie Lubin. Aus dem starken Schweizer Kollektiv ragten Linksaußen Luca Linder, Rückraumstratege Jakub Szymanski und der wurfgewaltige Borna Franic heraus. Das Trio war Garant für den Schweizer Sieg, zusammen erzielten die drei 17 der 28 Schweizer Treffer. „Die ersten beiden Spiele waren nicht optimal, heute war besser“, sagte Szymanski nach Abpfiff. „Es war nicht so eng, wie das Ergebnis es zeigt. 50 Minuten waren gut, nur die letzten zehn Minuten kam bei uns Unruhe rein. Wir haben das Spiel aber insgesamt mehr dominieren können.“

 

Nach zwölf Partien hat der dritte Schindler-Cup mit Aarhus Handbold einen verdienten Sieger gefunden. „Im Finale war die Halle richtig voll, wir hatten ein gutes Publikum“, ist Turnierorganisator Jürgen Hitsch zufrieden. „Wir haben von den Mannschaften außerordentlich positive Rückmeldungen bekommen. Dieses Turnier ist einfach wirklich gut und die Wahrscheinlichkeit auf eine vierte Auflage im nächsten Jahr ist sehr groß.“ Die Turnierteilnehmer schließen sich an: „Wir sind rundum zufrieden. Hamburg ist eine schöne Stadt und die Organisation passt“, lobt Wiese, während Nordmeyer kurz konstatiert: „Eine rundum schöne Sache.“ Auch die ausländischen Teilnehmer sind begeistert. Wagesreiter: „Es war super organisiert und auch das sportliche Niveau stimmte. Wir sind mit dem ganzen Turnier sehr zufrieden.“

 

Schindler-Cup: Deutsches Duell im Spiel um den dritten Platz

Die Enttäuschung stand den Spielern des TSV Hannover-Burgdorf nach dem Halbfinale ins Gesicht geschrieben. Nach hartem Kampf unterlag der Bundesligist dem dänischen Klub Aarhus Handbold  mit 33:34.
Auch der zweite deutsche Teilnehmer des Schindler-Cups musste sich im Halbfinale geschlagen geben, die HSG Nordhorn-Lingen verlor gegen A1 Bregenz deutlich mit 24:36. So kommt es am Sonntag im Spiel um den dritten Platz zu einem deutschen Duell, während sich im großen Finale der österreichische Serienmeister mit dem dänischen Super-Cup-Teilnehmer messen muss.

 

Die Überraschung ist also ausgeblieben: Im ersten Halbfinale des Tages fand die HSG Nordhorn-Lingen in A1 Bregenz ihren Meister. Der Zweitligist unterlag dem österreichischen Serienmeister mit 24:36. „Nach einer sehr guten Leistung gestern geht die Niederlage heute in Ordnung – auch in der Höhe. De erste Halbzeit war einfach schlecht, danach waren wir zu verunsichert“, ist Trainer Heiner Bültmann nach dem Spiel frustriert. Auch Torwart Björn Buhrmester, der den Nordhornern einen Tag zuvor mit seinen Paraden noch zum Sieg gegen Oderhei verhalf, ist sprachlos: „Mir fehlen einfach die Worte. Wir sind nicht ins Spiel gekommen und haben nicht annähernd das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“

 

Bregenz dominierte die Partie von der ersten Minute an. Es war ein deutlicher Klassenunterschied zu erkennen, die Bregenzer wirkten dynamischer, kraftvoller und spielten mit mehr Zug zum Tor. Der österreichische Serienmeister setzte sich von 4:1 über 11:6 schnell auf 18:8 (Halbzeitstand) ab, den Vorsprung hielten sie bis zum Schluss. „Wir haben super angefangen. Nordhorn hatte in der ersten Halbzeit keine Chance“, lobte Bregenz-Trainer Martin Liptak seine Mannschaft. „Die Abwehr und der Gegenstoß waren hervorragend und ich bin sehr zufrieden, dass wir das Finale erreicht haben.“ Lucas Mayer war mit sechs Toren Haupttorschütze der Bregenzer. „Wir können sehr zufrieden mit unserer Leistung sein“, sagte der achtundzwanzig-jährige Rückraumspieler nach Abpfiff. „Wir haben umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir wussten, dass Nordhorn eine junge Truppe ist und wir wollten das Tempo mitgehen. Das hat sehr gut geklappt.“ Buhrmester hingegen ist verständlicherweise genervt: „Heute kann keiner von uns zufrieden sein, weil wir längst nicht alles gezeigt haben. Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und uns auf das besinnen, was wir können.“

 

Das muss schnell gehen, denn bereits morgen steht das nächste Spiel an: Im  kleinen Finale um den dritten Platz trifft das Team von Bültmann auf den TSV Hannover-Burgdorf. Der Bundesligist unterlag am späten Samstagabend im zweiten Halbfinale Aarhus Handbold in einem hochspannenden Spiel mit 33:34. Lange Zeit war es ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften, keiner konnte sich entscheidend absetzen. Die knappe 18:16 Halbzeitführung der Hannoveraner war verdient, doch die Dänen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und konterten eiskalt, angetrieben von einem starken Kasper Larsen im Tor. So stand es fünf Minuten vor Abpfiff 30:33 aus Sicht des deutschen Bundesligisten. Bis kurz vor Schluss kämpfte sich das Team von Trainer Christopher Nordmeyer mit einem Kraftakt zwar noch auf 33:34 heran, doch dann vergaben sie achtzehn Sekunden vor Schluss den entscheidenden Wurf.

 

„Natürlich hätten wir gerne gewonnen, doch es ist Vorbereitung und da geht es darum, Dinge auszuprobieren“, relativiert Nordmeyer die Bedeutung der Niederlage. „Aarhus ist natürlich auch eine spielstarke Mannschaft, aber wir haben wieder viel zu viel verworfen.“ „Natürlich wollten wir unbedingt gewinnen“, schließt sich Außenspieler Lars Lehnhoff seinem Trainer an, „...aber letztendlich war es nur ein Testspiel.“ Lehnhoff erzielte gegen Aarhus neun Tore und ist jetzt mit insgesamt 19 Treffern Haupttorschütze seines Teams. Doch wirklich freuen kann er sich darüber nicht: „Ich habe im Spiel gegen Aarhus zwei Fehlwürfe gehabt; mache ich die rein, gewinnen wir das Ding mit einem“, stellt der vierundzwanzig-jährige Hannoveraner selbstkritisch fest. Deutlich besser gelaunt zeigte sich (verständlicherweise) Aarhus-Trainer Erik Veje Rasmussen: „Ich bin sehr zufrieden; nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir gut ins Spiel gefunden.“ Dem morgigen Finale sieht er entspannt entgegen: „Ich weiß nichts über Bregenz und habe sie auch an diesem Wochenende noch nicht gesehen. Es ist aber immer lustig, gegen eine Mannschaft zu spielen, die man nicht kennt“, grinst der dänische Trainer.

 

Im ersten der beiden Platzierungsspiele ohne deutsche Beteiligung traf der SZKC Oderhei Samstagvormittag auf MKS Zaglebie Lubin. In einem ausgeglichenen Spiel behielt am Ende der rumänische Vizemeister mit 34:27 die Oberhand. „Wir haben heute besser gespielt als gestern“, zeigte sich Trainer Vlad Caba zufrieden. „Die Abwehr war gut und wir haben auch mehr Kraft aus der zweiten Reihe gehabt.“ Lubin-Trainer Jacek Bedzikowski hadert hingegen mit der Leistung seiner Mannschaft: „Das war kein gutes Spiel von uns. Wenn man 34 Gegentore kassiert, ist es natürlich auch schwer, ein Spiel zu gewinnen.“

Am letzten Turniertag trifft der MKS Zaglebie Lubin im Spiel um Platz 7 auf Wacker Thun. Der Schweizer Erstligist unterlag Samstagabend dem US Ivry mit 23:27 (14:13). In einem hitzigen und teilweise zerfahrenen Spiel wirkte das Team von Trainer Martin Rubin phasenweise hilflos gegen die robuste französische Deckung. „Der Kampf hat gestimmt, aber uns fehlte in der zweiten Halbzeit die Kraft, den Rückstand wieder zu drehen“, sagte Rubin nach der Niederlage zerknirscht. Im Spiel um Platz 5 stehen sich also folglich der SZKC Oderhei und der US Ivry gegenüber. Davor Dominikovic, Ex-Kieler und Top-Einkauf der Franzosen, ist froh über den Sieg gegen die Schweizer: „Wir sind immer zufrieden, wenn wir ein Spiel gewinnen. Das wichtigste ist aber, dass wir zum Saisonstart in der Liga fit sind.“

 

Der letzte Turniertag verspricht noch einmal vier spannende Begegnungen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei natürlich auf deutschen Duell im Spiel um Platz 3. Lehnhoff: „Nordhorn ist ein Zweitligist, wir sind Erstligist. Das wollen wir auch zeigen!“ Anpfiff für das kleine Finale ist um14:30 Uhr in der Halle Langenfort (Margaretha-Rothe-Gymnasium). Direkt anschließend folgt um 16:30 Uhr das „richtige“ Finale zwischen A1 Bregenz und Aarhus Handbold. Eines ist jetzt schon sicher – das erste Mal in der dreijährigen Geschichte des Schindler-Cups geht der Pokal an eine ausländische Mannschaft. Wir dürfen gespannt sein, wer die Trophäe mit nach Hause nehmen darf.

 

Zwischenbericht Tag 2 – Nordhorn raus, Bregenz feiert Finaleinzug

20.08.2011 – Die Überraschung bleibt aus: Im ersten Halbfinale findet die HSG Nordhorn-Lingen mit A1 Bregenz seinen Meister.
Der Zweitligist muss sich dem österreichischen Serienmeister mit 24:36 geschlagen geben.

 

„Nach einer sehr guten Leistung gestern geht die Niederlage heute in Ordnung – auch in der Höhe.“ Nordhorn-Trainer Heiner Bültmann ist nach dem Spiel sichtlich unzufrieden mit der heutigen Leistung. „Die erste Halbzeit war einfach schlecht, danach waren wir zu verunsichert“, fasst er das Spiel kurz und treffend zusammen. Viel mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen, der österreichische Serienmeister aus Bregenz dominierte die Partie von der ersten Minute an. „Wir haben super angefangen. Nordhorn hatte in der ersten Halbzeit keine Chance“, lobte Trainer Martin Liptak seine Mannschaft. Im Finale treffen die Bregenzer nun auf den Sieger der Partie TSV Hannover-Burdorf gegen Aarhus Handbold (Anpfiff: 20 Uhr).

 

Im ersten Spiel des Tages gewann bereits der rumänische Vizemeister SZKC Oderhei gegen den letztjährigen Finalteilnehmer MKS  Zaglebie Lubin mit 34:27. Damit spielt Oderhei morgen um 12:00 Uhr im Spiel um Platz 5 gegen den Sieger der Partie Wacker Thun gegen US Ivry (Anpfiff heute um 18 Uhr). Der Verlierer trifft um 10 Uhr auf den polnischen Klub Lubin.

 

„Wir haben heute besser gespielt als gestern“, zeigt sich der rumänische Trainer Vlad Caba zufrieden. Rückraumspieler Goran Kuzmanoski mit sieben und Rechtsaußen Andrei Mihalcea mit zehn Treffern waren die Haupttorschützen auf Seiten des rumänischen Vizemeisters.  „Das war kein gutes Spiel von uns“, hadert hingegen Lubin-Trainer Jacek Bedzikowski mit der Leistung seiner Mannschaft. „Es war natürlich kein einfacher Gegner, aber wir haben ein großes Problem mit der Effektivität und den technischen Fehlern gehabt.“

 

Die Hälfte aller Spiele des dritten Schindler-Cups sind inzwischen gespielt. Morgen warten mit dem Finale, aber auch mit den drei weiteren Platzierungsspielen noch hochkarätige Partien auf das Barmbeker Handballpublikum. Anpfiff des großen Finales ist um 16:30 Uhr im Margaretha-Rothe-Gymnasium im Langenfort, es gibt noch letzte Restkarten. Lucas Mayer, Rückraumspieler des A1 Bregenz und mit sechs Toren heute Haupttorschütze seiner Mannschaft, ist voller Vorfreude: „Das Finale wird ein schwieriges Spiel für uns, aber es wird bestimmt gut für uns, um zu lernen. Schauen wir mal, was passiert.“

 

Guter Start für deutsche Teams

19.08.2011 - Furioser Turnierstart für die beiden deutschen Teams beim Schindler-Cup – am ersten Turniertag machten sowohl der TSV Hannover-Burgdorf als auch die HSG Nordhorn-Lingen den Einzug ins Halbfinale perfekt.

Der Bundesligist aus Niedersachsen besiegte den schweizer Erstligisten Wacker Thun souverän mit 29:22, während die junge Mannschaft der HSG für die Überraschung des Tages sorgte. Gegen den favorisierten SZKC Odorhei, der letzte Saison rumänischer Vizemeister wurde, gewann der Zweitligist nach starker Leistung mit 27:22.

 

Der TSV Hannover-Burgdorf zeigte seine Klasse gleich im Eröffnungsspiel des Turniers und ließ  Wacker Thun beim 29:22 (14:13) keine Chance. Herausragende Akteure auf Seiten des Bundesligisten waren dabei Linksaußen Lars Lehnhoff, der mit zehn Toren Haupttorschütze wurde und Torwart-Routinier Nenad Puljezevic. Der serbische Nationalspieler hielt in der zweiten Halbzeit unter anderem drei Siebenmeter. „Wir haben nicht so souverän gespielt, wie wir uns das vorgestellt hatten“, sagt Trainer Christopher Nordmeyer nach dem Spiel. „Doch der Sieg war letztendlich nie in Gefahr. Mit der zweiten Halbzeit bin ich zufrieden, aber im nächsten Spiel müssen wir auf jeden Fall unsere Wurfquote verbessern.“

 

Der Abschluss war eindeutig das Manko der Hannoveraner. Nach gutem Start erlaubten sie es den Schweizern nur durch leichtfertig vergeben Chancen, wieder heranzukommen. So war der knappe Halbzeitstand von 14:13 zu diesem Zeitpunkt gerechtfertigt. Doch nach dem zweiten Siebenmeter, den Puljezivec entschärfen konnte, zog das Team von Trainer Nordmeyer an und ließ in der Schlussviertelstunde nur zwei Tore zu. „Wir haben mit zu viel Respekt angefangen. Insgesamt 40 Minuten waren hervorragend, aber am Ende fehlte uns die Kraft“, resümiert der Thuner Trainer Martin Rubin. „Außerdem haben wir zu viele technische Fehler gemacht. Das müssen wir morgen genauso ablegen wie den Respekt.“

 

Am zweiten Tag des Turniers geht es für den TSV Hannover-Burgdorf nun um den Einzug ins Finale. Der Gegner im Halbfinale ist Aarhus Handbold. Der dänische Klub gewann im zweiten Spiel des Tages mit 33:27 (16:15)  gegen US Ivry. „Es war ein gutes Spiel. Nachdem ich bisher viel ausprobiert habe, war dies das erste Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollten“, so Erik Veje Rasmussen, der seit 2003 Trainer des dänischen Top-Klubs ist. Nachdem die Franzosen die ersten zwanzig Minuten dominierten, gaben sie das Spiel aus der Hand. Die Dänen glänzten mit einer offensiven Abwehr und schnellem Spiel nach vorne. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten Rückraumspieler Rasmus Nielsen mit sieben Toren und besonders Torwart Jan Nielsen heraus. Auf Seiten der Franzosen überzeugte Kreisläufer Veljko Indjic mit einer guten Leistung und vier Toren in der ersten Halbzeit. Davor Dominikovic, der Top-Einkauf des US Ivry und früherer Spieler des THW Kiel, glänzte zwar mit einigen Anspielen und einer guten Deckungsleistung, strahlte allerdings zu wenig Torgefahr aus. Dem Duell mit dem deutschen Bundesligisten sieht Rasmussen optimistisch entgegen: „Ich bin gespannt auf die Partie mit Hannover, es wird ein ausgeglichenes Spiel werden. Aber ich denke, dass wir gewinnen können.“

 

Die beiden unterlegenen Teams treffen nun im direkten Duell aufeinander - in der Platzierungsrunde geht es für Wacker Thun am Samstagabend gegen den US Ivry. „Wir wollen für die Zuschauer  spielen, aber natürlich auch eine bessere Leistung zeigen“, gibt der französische Trainer Pascal Leandri die Marschrichtung vor.

 

Im zweiten Halbfinale steht überraschend die HSG Nordhorn/Lingen. Das Team von Trainer Heiner Bültmann dominierte die Partie gegen SZKC Odorhei von der ersten Minute an und ließ keinen Zweifel an einem Sieg aufkommen. Der deutliche Halbzeitstand von 16:7 war sowohl Beweis für die starke Abwehr der Nordhorner als auch für die fehlende Durchschlagskraft des rumänischen Vizemeisters. „Unser einziger Schütze ist verletzt“, suchte Odorhei-Trainer Vlad Caba nach Abpfiff eine mögliche Erklärung für die desolate Angriffsleistung seiner Mannschaft. Nach dem Wiederanpfiff gab es zwar ein kurzes Aufbäumen seitens der Rumänen, doch der HSG gelang es schnell, das Zepter wieder zu übernehmen. Nach Abgang  von Maik Machulla, des Führungsspielers der letzten Saison, zeigte das junge Nordhorner Team eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die aggressive Deckung hatte mit Björn Buhrmester einen fantastischen Rückhalt. Bültmann: „Eigentlich möchte ich keinen hervorheben, doch Björn hat heute wirklich stark gespielt.“ Er ist verständlicherweise auch mit der Leistung der gesamten Mannschaft zufrieden. „In den ersten 45 Minuten gab es wenig zu beanstanden. Wir haben kompakt gestanden, viele Ballgewinne gehabt und schnell nach vorne gespielt“, lobt der vierzigjährige Trainer. Doch auch für ihn kam die Höhe des Sieges überraschend: „Damit hat wohl niemand gerechnet. Es ist schon erstaunlich, wie deutlich wir gewonnen haben.“ Einen Schatten auf den Einzug ins Halbfinale warf indes die Verletzung von Matthias Poll. Der zwanzigjährige Rückraumspieler kam nach einem Wurfversuch unglücklich auf dem Boden auf und wurde mit Verdacht auf Innenbandriss ins Krankenhaus gebracht.

 

Im letzten Spiel des Tages traf der A1 Bregenz auf MKS Zaglebie Lubin, den Vorjahresfinalisten des Schindler-Cups. Nach spannenden 60 Minuten stand der österreichische Serienmeister als Sieger und Halbfinal-Gegner der Nordhorner fest. Die Mannschaft von Trainer Martin Liptak besiegte Lubin mit 25:22. „Die ersten zwanzig Minuten waren in Ordnung, doch dann haben wir den Kopf verloren“, stellt Liptak fest. Sein Team verspielte einen Acht-Tore-Vorsprung und ließ die Polen von 12:4 auf 14:12 zur Halbzeit herankommen. Nach der Halbzeit blieb es ein enges Spiel. Die Bregenzer trafen, Lubin hielt dagegen. Keine der Mannschaften konnte sich absetzen, doch in den entscheidenden Situationen versagten bei dem polnischen Meister von 2007 die Nerven. Bälle wurden ins Aus gespielt oder die Spieler scheiterten am starken Schlussmann der Bregenzer. Der Endstand von 25:22 war ein verdientes Ergebnis für die Österreicher. In der Platzierungsrunde müssen die Polen jetzt also gegen den SZKC Odorhei antreten. Deren Trainer Caba sagt: „Wir wollen unser Angriffsleistung verbessern und hoffen natürlich auf einen Sieg.“

 

In den kommenden zwei Tagen warten acht weitere, hochkarätige Spiele auf die Zuschauer in der Halle Langenfort. „Wir sind froh, dass alle Mannschaften gut bei uns in Hamburg angekommen sind und freuen uns natürlich auch, dass mit Hannover und Nordhorn beide deutsche Mannschaften den Einzug ins Halbfinale geschafft haben“, waren sich die Turnier-Organisatoren Jürgen Hitsch und Andreas Tourneau am Abend einig. „Die Spiele waren ein guter Auftakt für unsere Barmbeker Handballtage –  jetzt können wir uns auf zwei weitere schöne Tage freuen.“

 

billig-banner24 Promotion zum Schindler Cup

Der Countdown läuft und der Schindler Cup 2011 rückt in großen Schritten näher.

 

billig-banner24 wird sich als Teamsponsor vor Ort mit einem interaktiven Promotionstand präsentieren. Der junge Hamburger Digitaldruckdienstleister wird sich auch hier innovativ und am Puls der Zeit präsentieren.

 

Neben klassischen Promotiontools wird das Promotion-Team erstmalig via iPad online sein und die Besucher zu einem interaktiven Gewinnspiel auf www.facebook.com/billig-banner24.de  einladen.

 

Als Gewinn winkt ein großzügiges Ticketpaket vom HSV Handball für die ersten Spiele der neuen Saison.

 

Knud Hagedorn, billig-banner24: „ ich freue mich schon wahnsinnig auf das Turnier und bin gespannt, wie unsere Promotion angenommen wird. Der Preis unseres Gewinnspiels ist wirklich sehr wertig und lässt die Herzen der Handballfans mit Sicherheit höher schlagen. An dieser Stelle möchten wir den HSV Handball ganz herzlich für die großzügige Unterstützung danken. Wir freuen uns auf ein spannendes Turnier und wünschen allen Team viel Glück und den Besuchern natürlich ganz viel Spaß und eine tolles Wochenende“

 

Das billig-banner24 Promotion-Team wird am 21.08. von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr direkt im Eingangsbereich der Sporthalle Langenfort zu finden sein.

 

Der vom HSV-Handball zur Verfügung gestellte Preis beinhalltet folgendes Ticket-Paket:

 

3 x 2 Tickets HSV – Kopenhagen am 26.08.11 um 19.15 Uhr

3 x 2 Tickets HSV – Lübbecke     am 03.09.11 um 20.15 Uhr

3 x 2 Tickets HSV - Hildesheim    am 18.09.11 um 15.00 Uhr

 

Die Auflösung und die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt am Sonntag während der Halbzeit des Finales durch den Moderator Dirk Hartkopf !

 
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